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Matthew Climo: Der Tag, an dem das Pentagon in Blut und Tränen versank
Analyse

Matthew Climo: Der Tag, an dem das Pentagon in Blut und Tränen versank

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Am 11. September 2001 war Matthew Climo, ein pensionierter Colonel der Armee, in seinem Büro im Pentagon. Während das Chaos sich entfaltete, entschied er sich, an seinem Arbeitsplatz zu bleiben und in dieser Krisensituation zu verharren.

Ein Gefühl, das über Trauer hinausgeht

Climo schreibt in seinen Erinnerungen an diesen Tag: „Den ganzen Tag hatte ich mich wie ein guter Soldat verhalten: fest, entschlossen, gefühllos, rational und frei von Emotionen.“ Doch als er nach Hause kam, überkam ihn eine Welle von Emotionen. Er war nicht nur traurig über die Opfer dieser Tragödie, sondern ein anderes Gefühl brodelte in ihm: Erniedrigung.

Er fährt fort: „Wir waren als Nation auf die Knie gefallen. Die Militärmacht, von der ich ein Teil war, war unfähig, unsere Landsleute zu schützen.“ Dieses Gefühl von Dunkelheit und Verzweiflung stimmte mit der Dunkelheit seines Hauses überein, als er die Tür öffnete.

Ein unvergesslicher Tag

An diesem Tag stürzte ein entführtes Flugzeug ins Pentagon, wobei 64 Menschen an Bord und 125 Personen im Gebäude ihr Leben verloren. Dieses Ereignis war nicht nur ein terroristischer Angriff, sondern hinterließ eine tiefe Wunde in der Seele der amerikanischen Nation. Climo zeigt durch die Beschreibung dieser Ereignisse, wie ein Tag die Vorstellungen und Gefühle einer Nation verändern kann.

Während die Vereinigten Staaten auf diesen Angriff reagierten und ihn untersuchten, erkannte Climo, wie sehr dieses Ereignis als Wendepunkt in der Geschichte seines Landes dienen könnte. Als Augenzeuge teilt er eine tiefere Analyse der Folgen dieser Tragödie.

Quelle: theguardian.com