۱۹ شهریور ۱۴۰۵ --:--
فوری
Malta am Rande einer Korruptionskrise; Alarmzeichen für Journalisten
Enthüllung

Malta am Rande einer Korruptionskrise; Alarmzeichen für Journalisten

سی ان ام نیوز فارسی 2 دقیقه زمان مطالعه 0

Malta steht derzeit vor der Gefahr einer Korruptionskrise. Laut den Aussagen von Shami Chakrabarti, Mitglied des House of Lords und Menschenrechtsexpertin, muss das Land so schnell wie möglich die Gesetze zum Schutz von Journalisten stärken, um große Korruptionen zu verhindern. Chakrabarti äußerte diese Warnung zu Beginn einer Untersuchung zu den gerichtlichen Mängeln nach dem Mord an Daphne Caruana Galizia, einer Anti-Korruptions-Journalistin.

Bedrohungen gegen Journalisten

Daphne Caruana Galizia wurde im Oktober 2017 brutal bei einem Bombenanschlag getötet, und dieses Ereignis schlug Alarm für die Pressefreiheit in Malta und Europa. Chakrabarti, die als Sonderberichterstatterin an dieser Untersuchung beteiligt ist, betonte, dass die unzureichende Durchsetzung der gesetzlichen Schutzmaßnahmen Journalisten ernsthaften Bedrohungen aussetzt. Sie wies darauf hin, dass Malta nur dann solche Tragödien verhindern kann, wenn es sein Rechtssystem stärkt und sicherstellt, dass niemand über dem Gesetz steht.

Notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation

Chakrabarti wies auch auf die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zum Schutz von Journalisten und zur Gewährleistung der Meinungsfreiheit hin. Sie betonte, dass europäische Länder Malta unter Druck setzen sollten, die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Medien und Journalisten zu ergreifen. Sie sagte: "Wir müssen sicherstellen, dass niemand ungestraft Journalisten angreifen kann."

Diese Situation ist nicht nur für die Journalisten in Malta, sondern für ganz Europa besorgniserregend. Wenn Länder nicht in der Lage sind, Journalisten angemessen zu schützen, besteht die Gefahr, dass solche Tragödien auch an anderen Orten in Europa wiederholt werden. Es ist unerlässlich, dass europäische Länder zusammenarbeiten, um die Pressefreiheit und die Menschenrechte zu verteidigen.

Quelle: theguardian.com