Bei der Feier zum 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September, die in Gander, Neufundland, stattfand, sprach Jean Chrétien, ehemaliger Premierminister von Kanada, mit scharfen und klaren Worten über die Beziehungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Er erinnerte die Anwesenden daran, dass die Freundlichkeit und Großzügigkeit Kanadas niemals als Zeichen von Schwäche angesehen werden sollten.
Unvergessliche Freundschaft
Chrétien drückte seine Wertschätzung für die tiefe und historische Freundschaft zwischen den beiden Nachbarländern aus und stellte fest, dass Kanada stets an der Seite der Vereinigten Staaten gestanden hat. Die Solidarität der beiden Länder in schwierigen Zeiten, insbesondere in globalen Krisen, sollte gewürdigt werden. Er betonte, dass diese Freundschaft gestärkt werden müsse und verwies auf die Bedeutung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich Sicherheit und Wirtschaft.
Starke Botschaft an die USA
Der ehemalige Premierminister von Kanada erklärte: „Wir lassen nicht zu, dass unsere Freundlichkeit Missverständnisse hervorruft“ und erinnerte daran, dass Kanada ein verlässlicher Partner für die Vereinigten Staaten bleiben wird. Chrétien wies darauf hin, dass in der gegenwärtigen globalen Situation Zusammenarbeit und Einheit zwischen den Ländern von größerer Bedeutung sind und diesem Thema besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.
Diese Worte wurden in einem Kontext geäußert, in dem die Beziehungen zwischen den beiden Ländern in den letzten Jahren unter Druck standen und einige politische Entscheidungen in den Vereinigten Staaten Spannungen in diesem Bereich verursacht haben. Chrétien betonte die Bedeutung von Diplomatie und Dialog und forderte beide Länder auf, anstelle von Spannungen und Konflikten den Weg der Zusammenarbeit und Solidarität zu wählen.




